Neonazi trainiert in Weimar mit scharfen Waffen

Spätestens wenn Neonazis mit scharfen Waffen trainieren, stellt dies eine enorme Gefahr für alle Menschen dar, die von Nazis als Feinde markiert werden. Der Apoldaer Neonazi Robert Hoyer macht genau das. Er trainierte am vergangenen Wochenende auf dem Schießstand des Schützenvereins Weimar e. V. mit scharfen Schusswaffen. Seine Sympathie zu Naziterrornetzwerken versteckt er dabei nicht. Robert Hoyer postete erst einige Wochen zuvor nach dem Verbot von „Combat 18“, das in Nazikreisen beliebte Share-Pic „Wombat 18“, das eine Sympatie bzw. Solidaritätsbekundung für das Terrornetzwerk „Combat 18“ ausdrückt. Doch nicht nur auf dem Schießstand hantiert Hoyer mit gefährlichen Waffen. In seinem Besitz befindet sich u.a. eine professionelle Armbrust, die dazu geeignet ist, Menschen schwere bis tödliche Verletzungen zuzufügen. Es sollte kein Zweifel daran bestehen, dass der Neonazi Hoyer auch bereit ist, diese erworbenen Waffen und Fähigkeiten im Sinne seiner menschenverachtenden Weltanschauung auch einzusetzen. Weiterlesen

Heimspiel statt Gastspiel – Personen und Strukturen hinter dem “Turonen”-Konzert von Magdala/Apolda 2018

Kürzlich haben wir über die beiden rechten Apoldaer KampfsportlerInnen Romy und Christian Steinbrück aufgeklärt. In einem nächsten Schritt wollen wir einen Blick auf die überregionalen Thüringer und Apoldaer Nazistrukturen und Einzelpersonen werfen, die hinter den gescheiterten Konzerten von Mattstedt und Magdala und dem improvisierten und abgebrochenen Konzert in Apolda stehen. Es zeigt sich, dass Apolda alles andere als zufällig vom Saalfelder Steffen Richter und seinen Kameraden gewählt wurde. Vielmehr haben die militanten “Turonen / Garde 20” in Apolda Mitglieder, UnterstützerInnen und können auf eine langjährige Nazi- und Rechtsrockszene bauen.

Marcel Buhe (1.v.r.), Markus Blasche (2.v.r.), Christoph Wolter (1.v.l.), Christian Steinbrück (2.v.l.), Thomas Schrimpf ( 3.v.l.); Thügida in Apolda am 17.08.2017

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Daniela Schlegel und Benjamin Kring vom „Ku Klux Klan“ Apolda: Rassenwahn, antisemitische Mordfantasien und eine Waffenkammer im Keller

Am 16.01.2019 fand in Apolda im Zuge einer bundesweiten Polizeirazzia eine Durchsuchung statt. Aus Anlass des Jahrestages sollen nachfolgend einige Hintergründe zur extrem rechten und antisemitischen Gruppe „National Socialist Knights of the Ku Klux Klan“, die über die spärlichen Presseberichte hinausgehen, beleuchtet werden. Die Presse konnte im Rahmen ihrer Grenzen bislang nur anonymisiertes Material und die maskierten Bilder des Apoldaer Nazis veröffentlichen. Unverholen und unter Klarnamen veröffentlichen die Nazis ihren Hass und ihre KKK-Zugehörigkeit in einer Vielzahl von Postings, auch beim Rechtsrock in Apolda am 06.10.2018 zeigten sie Gesicht, daher wollen wir kurz auf diese Personen und ihre wahnhafte und gefährliche Welt eingehen.

Benjamin Kring und Daniela Schlegel, dahinter Christian Meister beim Rechtsrock-Festival in Apolda am 06.10.2018. Foto von Recherche Nord

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